Politisch

Als Sozialdemokrat stehe ich für unsere demokratischen Grundwerte, für Chancengleichheit und eine offene Gesellschaft für alle ein. Als Einwohnerrat werde ich mich für guten und bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum einsetzen, für bezahlbare Kinderbetreuungsplätze und neuartige Betreuungsmöglichkeiten (Tagesschulen), für eine nachhaltige Stadtentwicklung, und für ein innovatives und progressives Aarau zum Leben und Arbeiten.

Seit 2014 bin ich aktives Mitglied bei der SP der Stadt Aarau. 2015 wurde ich in den Vorstand gewählt, und bin seit diesem Jahr Vize-Präsident. Zudem vertrete ich, ebenfalls seit diesem Jahr, die SP Aarau in der Bezirkspartei.

Viel politische Vorarbeit wird in den verschiedenen SP-Arbeitsgruppen geleistet. In drei davon bringe ich mich ein: «Wohnraum», «Stadtentwicklung», und «Energie und Umwelt».

Ein Initiativkomitee der Arbeitsgruppe «Wohnraum», in dem ich aktiv bin, entwickelte unsere Initiative «Raum für alle» . Sie kommt dieses Jahr zur Abstimmung.

Motivation

Aarau ist eine tolle Stadt – das weiss ich jetzt. Als meine Frau und ich vor ein paar Jahren aus den USA zugezogen sind, wusste ich es noch nicht. Die Entscheidung, hierhin zu kommen, war reines Kalkül: gute ÖV-Verkehrsverbindungen (Ost-West-Achse), und nah bei meiner Familie im wunderbaren Seetal, wo ich aufgewachsen bin. Nicht zu gross, aber gross genug um eine gute Infrastruktur und ein breites Dienstleistungs- und Freizeitangebot erwarten zu können.

Was wir aber vorfanden ist so viel mehr: viele tolle Leute, wunderbare Quartiere – umgeben von Wald, Jura und Aare, eine belebte Innenstadt als Treffpunkt, eine abwechslungsreiche Gastronomie (mein lieber Schwan!), herrliche Bräuche (vor allem mit Kindern im Vorschulalter), und viele Events das ganze Jahr hindurch. Es ist schön, heute schon so viele Freunde und Bekannte in Aarau und Umgebung haben zu dürfen.

Aber auch etwas Grossartiges muss man hegen und pflegen und kann man verbessern. Mir ist es wichtig, dass Aarau seinen Charakter behält und eine Stadt für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sein kann. Dass sie mit Bedacht wächst, sodass es auch in Zukunft schöne Begegnungs- und Freiräume und Platz für alle gibt, mit einer guten und verlässlichen Infrastruktur als Basis. Dazu gehört auch, dass Aarau belebt bleibt, damit man in Aarau leben, arbeiten und ausgehen kann. Und ich will für Aarau mehr «Drive» – also mehr Kreativität und mehr Innovation, sodass ein Biotop für junge, innovative und spannende Unternehmen entstehen kann.

Und die Grundlagen für all das? Eine gute Bau- und Nutzungsordnung (BNO), bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum, Investitionen in gute Infrastruktur, Augenmass beim Umgang mit den Finanzen (was aber noch lange nicht heisst endlos Leistungen abzubauen!), Mut und Experimentierfreudigkeit, eine aktive Politik im Interesse der Allgemeinheit, und – gelegentliche Kompromisse ;).

Mein Leitsatz: Für ein fortschrittliches Aarau für alle, in dem wir leben, arbeiten, und ausgehen können und wollen!

Beruflich

Als diplomierter Informatiker FH der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit einem Master of Science in Computer Science der Catholic University of America (Maryland, USA) bin ich seit 2016 Geschäftsführer des Informatik-Start-ups Ateleris GmbH mit Sitz am TECHNOPARK® Aargau in Brugg.

2010 kam ich zurück an die FHNW und arbeite seither als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für 4D-Technologien (i4Ds) der FHNW in der angewandten Forschung. Meine beiden Hauptaufgaben: Koordination und Mitarbeit in der Softwareentwicklung für das Sonnenteleskop STIX sowie die Mitarbeit im FITT (Forschung Innovation und Technologietransfer) .

Von 2008 bis 2010 arbeitete ich als Wissenschaftlicher Assistent am Projekt «Virtual Solar Observatory» der NASA am NASA Goddard Space Flight Center in Maryland, USA.

Nach meinem Diplomabschluss in Informatik 2006 begann ich am i4Ds als Wissenschaftlicher Assistent an diversen angewandten Forschungsprojekten zu arbeiten.

Persönlich

Meine Frau, unsere beiden Kinder und ich, fühlen uns im schönen Scheibenschachen-Quartier daheim.

Wir sind beide berufstätig und teilen uns die Aufgaben zuhause auf. Dazu gehört auch, dass wir uns gut organisieren und uns gegenseitig den Rücken frei halten. Der Mix aus Mami-, Papi- und Omi-Tag, mit Chindsgi, Hort und Kita vereinfacht die Familienorganisation nicht. Er erlaubt uns aber, den Spagat zwischen Familie, Teilzeitarbeit, beruflicher Selbstständigkeit, Politik und Freizeit.

Einen grossen Teil meiner Freizeit verbringe ich zusammen mit meiner Familie beim gemeinsamen Kochen, auf dem Quartierspielplatz, beim Spazieren entlang der Aare, oder beim Besuch bei Freunden. In meiner «Ich-Zeit» gehe ich joggen, fotografiere, oder verbringe Spieleabende mit Freunden. Beim Letzteren darf es auch gerne etwas Ausgefalleneres sein, wie zum Beispiel Pen & Paper Spiele oder Fantasy Kartenspiele.